Sofortige augenärztliche Untersuchung ist erforderlich bei folgenden Symptomen:

  • Augenzittern
  • Hornhauttrübungen
  • grau-weißlichen Pupillen
  • großen lichtscheuen Augen
  • Lidveränderungen, (Hängelider mit verdeckter Pupille)
  • oder: Falls Sie sich einer Sache nicht sicher sind

Augenärztlich-ortoptische Untersuchung mit 6 bis 12 Monaten:

  • bei erhöhtem Risiko für Schielen
  • für Fehlsichtigkeit (optische Brechungsfehler)
  • Amblyopie (nicht korrigierbare Sehschwäche auf einem Auge)
  • Angeborener Tränenwegsverschluss
  • Angeborene Augendruckerhöhung (Kindliches Glaukom)
  • für erbliche Augenerkrankungen

Das liegt z.B. vor bei Kindern mit Entwicklungsrückstand, Geschwistern oder Kindern von schielenden oder stark fehlsichtigen Eltern (besonders Übersichtigen), sowie bei Kindern aus Familien mit bekannten erblichen Augenerkrankungen.

Es können viele Krankheiten, die meist bei Erwachsenen auftreten, auch bei Kindern vorkommen, z.B. Grauer Star, Netzhautschäden, etc.

Augenärztlich-ortoptische Untersuchung mit 30 bis 42 Monaten: alle übrigen, auch unverdächtigen Kinder zur frühzeitigen Entdeckung eines kleinwinkligen Schielens oder von optischen Brechungsfehlern.

Merke: Besonders einseitige Fehler werden oft zu spät erkannt.

Kinderheilkunde

Gehen Sie rechtzeitig mit Ihrem Kind zum Arzt.

WARNUNG! KEINE SELBSTDIAGNOSE!

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Bei Beschwerden ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen!
Nur ein Arzt hat die nötige Kompetenz, das Wissen und die Erfahrung um Beschwerden einzuordnen, um nach eingehender Untersuchung die richtige Diagnose festzustellen und eine dafür passende Therapie für den Patienten zu finden und anzuwenden!
Deshalb übernehmen wir keine Haftung für Schäden, die aufgrund von Selbstdiagnostik und Eigenbehandlung entstehen!

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